So steigern Sie die Performance von SAP BI Berechtigungen

Beschweren sich Ihre User über lange Laufzeiten? Berechtigungen könnten ein Grund für schlechte Performance sein. In diesem Artikel zeige ich Ihnen worauf es bei der Gestaltung von Berechtigungen ankommt und gebe Empfehlungen für bessere Performance.

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Generelle Richtlinien

Es ist essentiell, dass die Analyseberechtigungen analog zu Query-Selektionen gestaltet sind. Wenn Sie also in der Query auf Einzelwerte filtern, sollten die Berechtigungen auch über Einzelwerte definiert werden. Wenn Sie jedoch Intervalle oder Hierarchieknoten zur Selektion verwenden, sollten auch die Berechtigungen über Intervalle oder Hierarchien abgebildet werden. Besonders bei sehr vielen Werten bietet sich die Verwendung von Hierarchien an. Wenn Sie alle Werte berechtigen wollen, sollten Sie außerdem eine Gesamtberechtigung (Sternchen *) statt des Intervalls verwenden. Nutzen Sie zum Beispiel * statt [0000, 9999].
Richtlinien Reporting-Berechtigungen
Darüber hinaus spielt die Komplexität der Queries eine Rolle. Jede Selektion innerhalb der Query wird auf Berechtigungen geprüft. Der Aufwand für die Prüfung steigt, wenn mehrere Selektionen vorhanden sind. In einigen Business-Szenarien reicht eine grobe Prüfung aus. Prüfen Sie daher, ob gegebenenfalls eine Prüfung auf der Ebene des InfoProviders ausreicht, ohne die Analyseberechtigungen verwenden zu müssen.

Performante SAP BI Berechtigungen gestalten

Einflussfaktoren auf die Kardinalität der Berechtigungsprüfungen

Folgende Faktoren haben Einfluss auf die Anzahl der stattfindenden Berechtigungsprüfungen. Beachten Sie bitte, dass sich diese jeweils von der Größenordnung her multiplizieren. Daher sollten Sie nur die notwendigen Merkmale für Berechtigungsprüfungen verwenden. Vermeiden Sie außerdem die Modellierung von mehreren Berechtigungsobjekten mit ähnlicher oder sogar gleicher Definition. Legen Sie lieber eine Berechtigung an, die mehrere Werte einschließt.

Falls es die Anforderungen zulassen, empfiehlt es sich bei sehr vielen berechtigten Werten eine Gesamtberechtigung (Sternchen *) zu verwenden.

Einflussfaktoren auf die Anzahl der Berechtigungsprüfungen:

  1. Anzahl berechtigungsrelevanter Merkmale
  2. Anzahl berechtigter Werte
  3. Anzahl der Berechtigungen

Die Größenordnung der Berechtigungsprüfungen ergibt sich aus der durchschnittlichen Anzahl der Werte multipliziert mit der durchschnittlichen Anzahl der Merkmale, multipliziert mit der Anzahl der Berechtigungsobjekte.

Größenordnung = (durchschn. # Werte) X (durchschn. # Merkmale) X (# Berechtigungsobjekte)

Die Größenordnung des Aufwands kann allerdings noch höher sein. Dies ist der Fall, wenn einem Benutzer mehrere Berechtigungen zugewiesen sind, die nicht zu einer Berechtigung kombinierbar sind. Dabei spricht man von sogenannten Matrix Berechtigungen.


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Matrix Berechtigungen

Nicht kombinierbare Berechtigungen, so genannte Matrix Berechtigungen, erfordern Prüfung auf der Ebene der Einzelwertkombinationen. Dabei wird das kartesische Produkt (Kreuzprodukt) der berechtigten Werte überprüft.
Matrix Berechtigungen
Wenn dabei ein Performance-Problem auftritt, könnten Sie in Erwägung ziehen, mehr Berechtigungen zu vergeben. So könnten Sie beide Berechtigungen in einer übergeordneten Berechtigung zusammenfassen. Natürlich nur dann, wenn die Anforderungen dies zulassen.
Kombinierte Berechtigung

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Bildquelle: Pixabay, CC0 Public Domain

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